Bildbearbeitung

Sterne und der Große Wagen über der Landskrone

Wie ich in diesem Beitrag schon beschrieben hatte, wollte ich die Burgruine Landskrone eigentlich zur Blauen Stunde fotografieren. Also mit dem kurz nach dem Untergang der Sonne blau leuchtenden Himmel darüber und der von den Flutlichtern festlich angestrahlten Fassade. Ich stand also dort in Position, die Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ und wartete, „dass das Licht angeht, bevor das Licht ausgeht“. Leider wartete ich vergeblich, denn an diesem Abend wurde die Beleuchtung der Burg warum auch immer nicht eingeschaltet. Das „Thema Blaue Stunde“ habe ich dann recht spontan mit der Katharinenkirche umgesetzt, wie im oben verlinkten Beitrag beschrieben. Aber nun war ich doch schon mal vorweiterlesen

Hier habe ich ein Bild der Katharinenkirche zur blauen Stunde in Lightroom ausgearbeitet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche Oppenheim zur blauen stunde

Jüngst war ich oben an der Burgruine Landskrone und wollte dort mal die Burgruine zur blauen Stunde in Szene setzen. Dumm nur, dass die Beleuchtung der Ruine an diesem Abend nicht angegangen ist, denn erst damit ergibt sich ein beeindruckendes Bild. Aber zum Glück bietet sich da oben an der Stelle eine gute Alternative in Gestalt der Nordseite der Katharinenkirche. Ebenfalls en schönes und dankbares Motiv. Also habe ich eben diese zur blauen Stunde fotografiert. Zum Einsatz kam meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Ich habe dann wieder einige Belichtungsreihe des Motivs aufgenommen, damit ich die Möglichkeit habe, das Ganze auch als HDR-Bildweiterlesen

Buchkunst

Bei meinen Eltern habe ich dieses interessante Objekt entdeckt. Eine Nachbarin, die gerne bastelt, hat ihnen dieses Buch geschenkt. Sie hat es kunstvoll gefaltet. So kann man auch aus der langweiligsten Schwarte noch ein zumindest optisch interessantes Buch machen. Mich hat diese Optik sofort fasziniert und ich habe mir dieses Buch ausgeliehen, um es fotografisch in Szene zu setzen. Buchkunst auf dem Fototisch Ich habe es in mehreren Versionen auf meinem Fototisch fotografiert. An meiner Nikon D750 hatte ich anfangs das Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und später das Nikon 50mm 1.8 aufgesetzt. Als Blitz kam mein Nikon SB 800 zum Einsatz, der ein Vorgänger des aktuellen Nikon SB 5000 ist.weiterlesen

Die an Pfingsten 2020 besonders beleuchtete Katharinenkirche von der „Stadtseite“ aus betrachtet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche in Oppenheim an Pfingsten

Über das Pfingstwochenende 2020 war die Katharinenkirche hier in Oppenheim ganz besonders beleuchtet. Ergänzend zu der normalen „Flutlichtdusche“ für diese altehrwürdige Kathedrale kamen rote Akzentlichter zum Einsatz. Diese waren beispielsweise im Hauptturm der Kirche und auch an anderen Stellen des Daches aber auch an der Fassade im Einsatz. Also bin ich natürlich mit meiner Fotoausrüstung nachts in die Stadt hoch gepilgert, um diese eindrucksvolle Szene zu fotografieren. Hier die Ergebnisse. Katharinenkirche von der Stadt- und Bergseite Zum Einsatz kam wieder meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Da ich eine Ausarbeitung nach dem Prinzip derHigh Dynamic Range (HDR) plante, habe ich wieder mehrere Belichtungsreihenweiterlesen

Die Milchstraße über der Burg Landskrone in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Wie Elon Musk uns den Blick auf die Milchstraße verdirbt

Der Anblick der Milchstraße ist sicher etwas sehr Beeindruckendes. Selbst in Regionen wie der unseren – ich rede vom Rhein-Main-Gebiet – wo man diese gigantische Erscheinung am Nachthimmel wegen der „Lichtverschmutzung“ auf der Erde weniger gut sehen kann, als in sehr dunklen Regionen, ist der Anblick immer noch toll. Und natürlich übt die Milchstraße auch auf Fotografen einen großen Reitz aus, diese in Szene zu setzen. Denn man kann bei den Aufnahmen in der Nachberabeitung die Milchstraße auch in unserer „lichtverdreckten“ Gegend immer noch sehr schön herausarbeiten. Genau das habe ich im April auch gemacht, als das Zentrum der Milchstraße nachts zwischen circa 2:30 und 4 Uhr halbwegs hoch amweiterlesen

Lightpainting in der Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Lichtspiele in Oppenheim

Zugegeben, das ist absolut kein neuer Trick. Eine lange Belichtungszeit einstellen und mit der Taschenlampe vor der Kamera herum wedeln oder herum rennen, das gab es schon zu Zeiten der analogen Fotografie. Aber heute nennt man das dann einfach „Light Painting“, weil ja für alles ein englischer Begriff her muss, und schon klingt das alles ganz toll und wichtig. Wie gesagt, die Methode ist alt. Aber ich wollte das jetzt auch mal ausprobieren. Und mit der digitalen Nachbearbeitung kann man da auch schöne Sachen machen. Also habe ich mir ein paar dieser winzigen LED-Taschenlampen geschnappt und diese an eine dünne Kordel gebunden, damit ich sie schwingen und kreisen lassen kann.weiterlesen

Mond mit ein bisschen dings und ein bisschen bums

„Jetzt hat der schon wieder den Mond fotografiert!“ Das mag sich jetzt mancher denken. Stimmt auch, schließlich ist das Motiv ebenso dankbar wie geduldig. Und trotzdem ist das hier kein normales Bild vom Mond, wie Du auf den zweiten Blick sicher schon längst erkannt hast. Nein, es ist eine Montage oder „Composing“, wie man auf Neudeutsch sagt. Denn ohne Montage ist dieses Bild im Prinzip so nicht möglich. Man kann das so nicht fotografieren. Warum? Nun, in meinem letzten Beitrag zum Thema fotografieren des Mondes hatte ich ja erklärt, dass man das gesamte Bild quasi unterbelichten muss, um den Mond als das mit Abstand hellste Objekt am Nachthimmel korrekt zuweiterlesen

Mond im zweiten Viertel. (Foto: Andreas Lerg)

Mond im zweiten Viertel

Da ich spät in der Nacht von Samstag auf Sonntag schon mal oben in den Weinbergen war, um dieses Bild hier zu fotografieren, habe ich den Mond natürlich auch noch mal „mitgenommen“. Wenn der Erdtrabant schon für diese Lichtstimmung sorgt, kann man ihm ja auch nochmal etwas Aufmerksamkeit widmen. Der aufgehende (größer werdende) Mond war an diesem Abend in seinem 2. Viertel zu beobachten, also auf dem Weg zum Halbmond oder kurz davor. Wenn Du den Mond fotografieren willst, dann brauchst Du ein Stativ und ein möglichst starkes Teleobjektiv. Mein mein AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR ist im Prinzip noch nicht „fett“ genug, um dicht an den Mond dran zu kommen.weiterlesen

Sternenhimmel bei Mondlicht

Wenn Du die Sterne/Milchstraße fotografieren willst, muss es stockdunkel sein und deshalb solltest Du am besten bei Neumond fotografieren. Das liest man oft. Regeln mögen in der Fotografie Leitlinien sein, doch es sind ganz gewiss keine Dogmen. Man darf diese Regeln brechen und quasi mit diesem Bruch experimentieren. Als Beleg mag dieses Foto dienen, dass ich in der Nacht von Samstag (2. Mai) auf Sonntag (3. Mai) irgendwann nach 2 Uhr aufgenommen habe. Ich hatte den zunehmenden Mond, der in seinem 2. Viertel erstrahlte, im Rücken. Die Nacht war sehr klar und man konnte bis in den Odenwald schauen, den man am Horizont auf dem Bild auch gut sehen kann.weiterlesen

Leckere Lichtspiele mit Obst und Gemüse

Das Projekt mit der durchleuchteten Physalis hat Spaß gemacht und ich dachte mir, dass man doch noch mehr Obst und Gemüse durchleuchten könnte. Und da fiel mir mein Fototisch ein, den ich mir vor einigen Jahren mal gekauft habe und der im Keller steht – also jetzt stand, denn ich hab das Ding hoch geholt und sauber gemacht. Auf dem Fototisch ist eine halbtransparente und einigermaßen biegbare Plastikplatte drauf. Die schwarze, Platte, auf der ich die Physalis fotografiert habe gehört auch dazu, man kann also die halbtransparente Platte gegen schwarze tauschen. Attraktive Motive aus der Obst- und Gemüseabteilung Ich hab mir dann Obst und Gemüse besorgt, dass sich meiner Meinungweiterlesen