Bildbearbeitung

Die Katharinenkirche in Oppenheim zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt am Main. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt

Ich war nochmal an der gleichen Stelle in den Weinbergen, um die Katharinenkirche zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt am Main aufzunehmen. Hat auch was. ich dachte anfangs, dass die Lichter von Frankfurt aufgrund der Distanz doch etwas weniger knackig rüber kommen, aber siehe dam das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Setuo war das gleiche wie bei der Nachtaufnahme. Also Standort schätzungsweise einem Kilometer Entfernung mit dem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 auf dem Stativ. Dieses Mal aber habe ich mit Aurora HDR 2019 aus zwei unterschiedlichen Belichtungen ein HDR-Bild gebaut. Anzeige Kredit: Andreas Lerg Urheberrecht: Andreas Lerg

Die Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche vor der Skyline von Frankfurt

Bisher habe ich die ebenso alt-ehrwürdige wie wunderschöne Katharinenkirche in Oppenheim meist eher „platt vor dem Berg“ fotografiert. Beim Spazierengehen im Weinberg hatte ich abends eine Szene vor den Augen, die ich unbedingt mit der Kamera festalten wollte. Also war ich Montagnacht dann mit der Kamera „oben auf dem Buckel“ in den Weinbergen auf der Suche nach der richtigen Stelle. Und ich wurde fündig, wie das Bild eindrucksvoll zeigt. Fotografiert habe ich das Ganze aus schätzungsweise einem Kilometer Entfernung von der Katharinenkirche mit meinem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlich auf dem Stativ montiert. Hier auf der Karte siehst Du meinen Standort, von dem aus ich dieweiterlesen

Die finale Version des „Zug im Bahnhof-Bildes“ ist eine Momtage aus drei Bildern. (Foto & Montage: Andreas Lerg)

Warten auf den Zug Teil 2

Die zweite Variante meiner Idee mit einem Bild eines fahrendes Zuges und den daraus entstehenden Lichtspuren ist die, den Zug an einem Bahnhof bei der Einfahrt zu fotografieren. Und zwar auch wieder mit einer langen Belichtungszeit. Konkret wollte ich den Zug in dem Bild von der Bewegung bis zum Stillstand zeigen. Also eine verwischende Spur, die dann zu einem stehenden Bild wird, aber eben in einem Bild. Ich glaube das Bild erklärt meine Idee ganz gut. Die Vorgehensweise war sehr ähnlich wie bei „Warten auf den Zug Teil 1“, deshalb will ich das jetzt nicht erneut beschreiben. Ich habe wieder manuell belichtet und die beschriebenen Probeschüsse gemacht. Hier das Ergebnisweiterlesen

Zugdurchfahrt am Bahnübergang Nierstein. (Foto: Andreas Lerg)

Warten auf den Zug Teil 1

Nachdem ich bei anderen nächtlichen Landschaftsaufnahmen die Lichtspuren eines Zuges in der Ferne auf dem Bild hatte, kam mir eine Idee, die ich letzte Nacht dann umgesetzt habe. Hier deshalb Teil 1 von „Warten auf den Zug“. Die Idee war, die Durchfahrt eines Zuges – möglichst eines beleuchteten Personenzuges – am Bahnübergang in Nierstein zu fotografieren. Der Grundgedanke: Eine passend lange Belichtungszeit sollte den eigentlichen Zug in gewisser Weise verschwinden lassen, sodass nur seine Leuchtspuren sichtbar bleiben. An einem Güterzug leuchtet fast nichts, deshalb musste es ein Personenzug sein. Damit ich nicht stundenlang am Bahnübergang warten muss, habe ich einen genialen Trick genutzt …. ich habe ganz banal im Internetweiterlesen

Die Milchstraße über Nierstein. (Foto: Andreas Lerg)

Milchstraße über Nierstein

Am Montag, den 20. Juli, bin ich in Nierstein in die Weinberge hoch zur Fockenberg-Hütte gefahren, um dort die Milchstraße über Nierstein und dem Rhein zu fotografieren.  Zum Einsatz kam meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ. Die Idee war, die beleuchtete Stadt und auch den Rhein mit ins Bild zu bekommen. Die Milchstraße war an diesem Abend für diese Perspektive quasi an der perfekten Stelle. Natürlich trübt die strake Lichtverschmutzung, die man am Horizont sieht, das vergnügen, aber ich habe ich der Nachbearbeitung die Lichstraße doch erkennbar herausarbeiten können. Nierstein hat auf der „Lightpolutionmap“ den Bortlewert 4. Aber natürlich sehen wir am Horizont vor allem die Lichterweiterlesen

Die Mondsichel über Bahnstrecke und Weinberg in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Der Mond als Beifang

Welches Objekt jemand derzeit am nächtlichen Himmel zu fotografieren versucht, liegt vermutlich auf der Hand. Auch am Mittwoch, den 22. Juli, wollte ich natürlich Neowise nochmal fotografieren und das mit der Stadt Oppenheim als Kulisse im Vordergrund. Daraus wurde leider nichts, denn der Himmel war bewölkt und dieses Wolkenpack trieb sich genau in der Richtung und Höhe herum, in der C/2020 F3 aka „Neowise“ am Himmel steht. Aber eh das ich wieder meine Kamera einpacken musste, blinzelte auf einmal ein anderer und deutlich regelmäßigerer Gast am Nachthimmel durch eine Wolkenlücke. Na bitte, dann habe eben den Mond quasi als „Beifang“ mitgenommen. Das Setup war das übliche, bestehend aus dem AF-P Nikkor 70-300mmweiterlesen

Komet Neowise über dem Wartturm in Nierstein. (Foto: Andreas Lerg)

Neowise über dem Wartturm Nierstein

Nachdem am Freitagabend die Wolkendecke dicht war und ich spontan „Plan B fotografieren musste“ um nicht leer auszugehen, war es am gestrigen Samstag soweit. Wolkenlücken versprachen einen Blick auf den Kometen C/2020 F3, auch „Neowise“ genannt. Als Motiv für den Vordergrund hatte ich mir den Wartturm in Nierstein ausgesucht. Den passenden Standort hatte ich am Tag zuvor schon gefunden. Es ist ein Feldweg parallel zur „Kleinen Steig“ der Straße, die aus der Stadt hoch in Richtung Wartturm und Weinberge führt. Der Feldweg liegt hoch und bietet so einen guten Blick auf den Wartturm. Die Idee war, den Wartturm im Vordergrund des Bildes zu haben und den Kometen dahinter und darüber. Mitweiterlesen

C/2020 F3, auch "Neowise" genannt, über dem Taunus mit Nierstein im Tal im Vordergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Auf der Jagd nach Neowise

Am Samstagabend, eigentlich eher Samstagnacht, war wir mit der Kamera in den Weinbergen mit Blick nach Nierstein. Wir? Nun ich habe mich mit Beate Fischer von Fotofischerei getroffen, denn wir hatten beide vor, den Kometen C/2020 F3, auch „Neowise“ genannt, zu fotografieren, wie wir im Austausch via Facebook Messenger festgestellt hatten. Warum also nicht zusammen losziehen und dieses seltene Himmelsereignis ins Visier nehmen und dabei ein wenig fachsimpeln. Das war ein sehr angenehmer Abend, denn normalerweise ziehe ich ja immer alleine los. Das Setup war das übliche, das auch für meine Fotos des Mondes zum Einsatz kommt. Also das AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlichweiterlesen

Das Windrad bei Wörrstadt habe ich gegen das "Restlicht" der untergegangenen Sonne fotografiert. (Foto: Andreas Lerg)

Windrad in der Abenddämmerung

Windräder in Rheinhessen gibt es mittlerweile in großer Zahl. Kritiker monieren, das im rheinhessischen Hinterland geradezu ein Wald von Windrädern steht. Diese umstrittenen Symbole der Energiewende geben durchaus auch gute Fotomotive ab. Und so bin ich am Dienstag, dem 7. Juli nach Wörrstadt gefahren, wo an der Autobahn A63 eine ganze Reihe von Windrädern stehen. Einige stehen relativ parallel nebeneinander und meine Idee war, diese zur goldenen Stunde, also im Sonnenuntergang zu fotografieren. Also habe ich meine  Nikon D750 mit wechselnden Objektiven – vom  AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR über das Nikon 50mm 1.8 bis zum Yongnuo 35mm F2 – auf das Stativ gepackt und mich auf die Windräder eingeschossen. Auf dem Displayweiterlesen

Burgruine Landskrone zur Blauen Stunde

Endlich hat es geklappt! Endlich konnte ich die Burgruine Landskrone in Oppenheim zu Blauen Stunde fotografieren, also die Zeit der Dämmerung zwischen „Sonne weg“ und „ganz dunkel“. Laut der App Photopills, spannte sich dieser Zeitraum am Sonntagabend (28. Juni) von 22:05 bis 22:23 Uhr. wobei es noch etwas länger brauchbares „Büchsenlicht“ hatte und es erst ab 22:30 Uhr dann merkbar dunkel wurde. Dieses Mal war die Beleuchtung der Burgmauern endlich eingeschaltet. Und außerdem hatten wir einen halbwegs bewölkten Himmel, sodass eben dieser auch nicht einfach nur leer und langweilig war, sondern für einen guten Hintergrund und Inszenierung sorgte. Ich habe wieder Belichtungsreihen aufgenommen und zwar dieses Mal mit einer Abstufungweiterlesen