Licht

Ein Traktor saust nachts über einen Acker und ich habe "mitgezogen". (Foto: Andreas Lerg)

Vorbeifahrendes Motiv im Vorbeifahren – Traktor in der Nacht

August 1, 2020 Lichtspiele, Nikon D750

Am Donnerstagabend (30. Juli 2020) wollte ich mal von einem der „Planespotting-Punkte“ am Frankfurter Flughafen – das sind Aussichtsplattformen in der Peripherie des gigantischen Geländes – ein Panoramafoto des nächtlich beleuchteten Flughafens machen. Die Idee mag ja nicht schlecht sein, aber diese Aussichtsplattformen – zumindest die an der Startbahn West, die ich angesteuert habe – sind dann doch so dermaßen weit vom Flughafen weg, dass man statt eines schönen, nächtlich beleuchteten Panoramas nur ein schmales Lichtband am Horizont auf dem Bild hat. Für Planespotter sind diese Punkte natürlich gut, denn die wollen ja mit dem Teleobjektiv Flugzeuge formatfüllend ablichten und so ihrer Fotosammlung hinzufügen. Aber für eine Aufnahme der „Flughafen-Landschaft“weiterlesen

Die Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche vor der Skyline von Frankfurt

Bisher habe ich die ebenso alt-ehrwürdige wie wunderschöne Katharinenkirche in Oppenheim meist eher „platt vor dem Berg“ fotografiert. Beim Spazierengehen im Weinberg hatte ich abends eine Szene vor den Augen, die ich unbedingt mit der Kamera festalten wollte. Also war ich Montagnacht dann mit der Kamera „oben auf dem Buckel“ in den Weinbergen auf der Suche nach der richtigen Stelle. Und ich wurde fündig, wie das Bild eindrucksvoll zeigt. Fotografiert habe ich das Ganze aus schätzungsweise einem Kilometer Entfernung von der Katharinenkirche mit meinem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlich auf dem Stativ montiert. Hier auf der Karte siehst Du meinen Standort, von dem aus ich dieweiterlesen

Zugdurchfahrt am Bahnübergang Nierstein. (Foto: Andreas Lerg)

Warten auf den Zug Teil 1

Nachdem ich bei anderen nächtlichen Landschaftsaufnahmen die Lichtspuren eines Zuges in der Ferne auf dem Bild hatte, kam mir eine Idee, die ich letzte Nacht dann umgesetzt habe. Hier deshalb Teil 1 von „Warten auf den Zug“. Die Idee war, die Durchfahrt eines Zuges – möglichst eines beleuchteten Personenzuges – am Bahnübergang in Nierstein zu fotografieren. Der Grundgedanke: Eine passend lange Belichtungszeit sollte den eigentlichen Zug in gewisser Weise verschwinden lassen, sodass nur seine Leuchtspuren sichtbar bleiben. An einem Güterzug leuchtet fast nichts, deshalb musste es ein Personenzug sein. Damit ich nicht stundenlang am Bahnübergang warten muss, habe ich einen genialen Trick genutzt …. ich habe ganz banal im Internetweiterlesen

Der Schlossturm in Schwabsburg. (Foto: Andreas Lerg)

Der Schlossturm in Schwabsburg – lass ihn kippen

Juli 19, 2020 Uncategorized

Eigentlich war ich am Freitag (17. Juli) abends losgezogen, weil ich auf Wolkenlücken spekuliert hatte. Ich hoffte, den Kometen C/2020 F3, auch „Neowise“ genannt vor die Linse zu bekommen und zwar in der Gemarkung Nierstein. Aber was soll ich sagen, wo tagsüber noch zwischen wenigen Wolken viel klarer Himmel zu sehen war, hatte es sich abends zugezogen und es war jetzt alles absolut dicht mit Wolken vollgepackt. Keine Chance zum Kometen-Schießen. Aber wenn ich jetzt schon einmal unterwegs war, dann wollte ich auch etwas fotografieren. Also bin ich nach Schwabsburg gefahren, um dort den Schlossturm, von manchen auch Rabenturm genannt, zu fotografieren. Und den Schlossturm müsste man korrekterweise Burgturm nennen, dennweiterlesen

Burgruine Landskrone zur Blauen Stunde

Endlich hat es geklappt! Endlich konnte ich die Burgruine Landskrone in Oppenheim zu Blauen Stunde fotografieren, also die Zeit der Dämmerung zwischen „Sonne weg“ und „ganz dunkel“. Laut der App Photopills, spannte sich dieser Zeitraum am Sonntagabend (28. Juni) von 22:05 bis 22:23 Uhr. wobei es noch etwas länger brauchbares „Büchsenlicht“ hatte und es erst ab 22:30 Uhr dann merkbar dunkel wurde. Dieses Mal war die Beleuchtung der Burgmauern endlich eingeschaltet. Und außerdem hatten wir einen halbwegs bewölkten Himmel, sodass eben dieser auch nicht einfach nur leer und langweilig war, sondern für einen guten Hintergrund und Inszenierung sorgte. Ich habe wieder Belichtungsreihen aufgenommen und zwar dieses Mal mit einer Abstufungweiterlesen

Hier habe ich ein Bild der Katharinenkirche zur blauen Stunde in Lightroom ausgearbeitet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche Oppenheim zur blauen stunde

Jüngst war ich oben an der Burgruine Landskrone und wollte dort mal die Burgruine zur blauen Stunde in Szene setzen. Dumm nur, dass die Beleuchtung der Ruine an diesem Abend nicht angegangen ist, denn erst damit ergibt sich ein beeindruckendes Bild. Aber zum Glück bietet sich da oben an der Stelle eine gute Alternative in Gestalt der Nordseite der Katharinenkirche. Ebenfalls en schönes und dankbares Motiv. Also habe ich eben diese zur blauen Stunde fotografiert. Zum Einsatz kam meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Ich habe dann wieder einige Belichtungsreihe des Motivs aufgenommen, damit ich die Möglichkeit habe, das Ganze auch als HDR-Bildweiterlesen

Die an Pfingsten 2020 besonders beleuchtete Katharinenkirche von der „Stadtseite“ aus betrachtet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche in Oppenheim an Pfingsten

Über das Pfingstwochenende 2020 war die Katharinenkirche hier in Oppenheim ganz besonders beleuchtet. Ergänzend zu der normalen „Flutlichtdusche“ für diese altehrwürdige Kathedrale kamen rote Akzentlichter zum Einsatz. Diese waren beispielsweise im Hauptturm der Kirche und auch an anderen Stellen des Daches aber auch an der Fassade im Einsatz. Also bin ich natürlich mit meiner Fotoausrüstung nachts in die Stadt hoch gepilgert, um diese eindrucksvolle Szene zu fotografieren. Hier die Ergebnisse. Katharinenkirche von der Stadt- und Bergseite Zum Einsatz kam wieder meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Da ich eine Ausarbeitung nach dem Prinzip derHigh Dynamic Range (HDR) plante, habe ich wieder mehrere Belichtungsreihenweiterlesen

Lightpainting in der Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Lichtspiele in Oppenheim

Zugegeben, das ist absolut kein neuer Trick. Eine lange Belichtungszeit einstellen und mit der Taschenlampe vor der Kamera herum wedeln oder herum rennen, das gab es schon zu Zeiten der analogen Fotografie. Aber heute nennt man das dann einfach „Light Painting“, weil ja für alles ein englischer Begriff her muss, und schon klingt das alles ganz toll und wichtig. Wie gesagt, die Methode ist alt. Aber ich wollte das jetzt auch mal ausprobieren. Und mit der digitalen Nachbearbeitung kann man da auch schöne Sachen machen. Also habe ich mir ein paar dieser winzigen LED-Taschenlampen geschnappt und diese an eine dünne Kordel gebunden, damit ich sie schwingen und kreisen lassen kann.weiterlesen

Mond mit ein bisschen dings und ein bisschen bums

„Jetzt hat der schon wieder den Mond fotografiert!“ Das mag sich jetzt mancher denken. Stimmt auch, schließlich ist das Motiv ebenso dankbar wie geduldig. Und trotzdem ist das hier kein normales Bild vom Mond, wie Du auf den zweiten Blick sicher schon längst erkannt hast. Nein, es ist eine Montage oder „Composing“, wie man auf Neudeutsch sagt. Denn ohne Montage ist dieses Bild im Prinzip so nicht möglich. Man kann das so nicht fotografieren. Warum? Nun, in meinem letzten Beitrag zum Thema fotografieren des Mondes hatte ich ja erklärt, dass man das gesamte Bild quasi unterbelichten muss, um den Mond als das mit Abstand hellste Objekt am Nachthimmel korrekt zuweiterlesen

Physalis durchleuchtet

Wenn man während des Corona-Shutdowns daheim sitzt, nichts in der Glotze läuft und man auf Youtube ausweicht, macht man manchmal tolle Entdeckungen. Heute Abend habe ich ein Video gesehen und dachte mir „Coole Idee! Das probier ich aus!“ Ich hatte fast alles da, bis auf den Hauptdarsteller und eine semitransparente Farbfolie. Also schnell in den Lebensmittelladen gedüst und so ein Körbchen dieser Physalis, auch bekannt als Kapstachelbeeren, gekauft. Und aus der Schreibwarenabteilung zwei farbige Hüllen für Schulhefte. Eine gelbe und eine rote. Die sollten mangels echter Farbfilterfolien oder der im Video verwendeten Bastelpappe für das farbige Gegenlicht sorgen. Bevor ich hier lange Worte verliere und beschreibe, was ich da soweiterlesen