Nachthimmel

Gewitter über dem Rhein-Main-Gebet. (Foto: Andreas Lerg)

Gewitter über Rhein-Main

Dies ist die Geschichte von einem, der auszog, um die Perseiden zu fotografieren. Fünf Nächte hintereinander bin ich in die Weinberge hoch gefahren, um diesen Meteorenschauer zu fotografieren, der am 12. August seinen Höhepunkt erreichen sollte. Vier Mal hat mir das Wetter mit dichten Wolken in die Suppe gespuckt. Das fünfte Mal hat mir das Wetter zwar abermals den Blick auf die Perseiden verwehrt, aber mir dafür dieses faszinierende Feuerwerk der Natur geschenkt. Ich habe das ganze mit der Nikon D750 und dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ fotografiert. Und ich habe in grob anderthalb Stunden etwa 350 Aufnahmen gemacht. Warum? Nun, einen Blitz durch Auslösen zu erwischen ist unmöglich.weiterlesen

Die Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche vor der Skyline von Frankfurt

Bisher habe ich die ebenso alt-ehrwürdige wie wunderschöne Katharinenkirche in Oppenheim meist eher „platt vor dem Berg“ fotografiert. Beim Spazierengehen im Weinberg hatte ich abends eine Szene vor den Augen, die ich unbedingt mit der Kamera festalten wollte. Also war ich Montagnacht dann mit der Kamera „oben auf dem Buckel“ in den Weinbergen auf der Suche nach der richtigen Stelle. Und ich wurde fündig, wie das Bild eindrucksvoll zeigt. Fotografiert habe ich das Ganze aus schätzungsweise einem Kilometer Entfernung von der Katharinenkirche mit meinem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlich auf dem Stativ montiert. Hier auf der Karte siehst Du meinen Standort, von dem aus ich dieweiterlesen

Die Milchstraße über Nierstein. (Foto: Andreas Lerg)

Milchstraße über Nierstein

Am Montag, den 20. Juli, bin ich in Nierstein in die Weinberge hoch zur Fockenberg-Hütte gefahren, um dort die Milchstraße über Nierstein und dem Rhein zu fotografieren.  Zum Einsatz kam meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ. Die Idee war, die beleuchtete Stadt und auch den Rhein mit ins Bild zu bekommen. Die Milchstraße war an diesem Abend für diese Perspektive quasi an der perfekten Stelle. Natürlich trübt die strake Lichtverschmutzung, die man am Horizont sieht, das vergnügen, aber ich habe ich der Nachbearbeitung die Lichstraße doch erkennbar herausarbeiten können. Nierstein hat auf der „Lightpolutionmap“ den Bortlewert 4. Aber natürlich sehen wir am Horizont vor allem die Lichterweiterlesen

Die Mondsichel über Bahnstrecke und Weinberg in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Der Mond als Beifang

Welches Objekt jemand derzeit am nächtlichen Himmel zu fotografieren versucht, liegt vermutlich auf der Hand. Auch am Mittwoch, den 22. Juli, wollte ich natürlich Neowise nochmal fotografieren und das mit der Stadt Oppenheim als Kulisse im Vordergrund. Daraus wurde leider nichts, denn der Himmel war bewölkt und dieses Wolkenpack trieb sich genau in der Richtung und Höhe herum, in der C/2020 F3 aka „Neowise“ am Himmel steht. Aber eh das ich wieder meine Kamera einpacken musste, blinzelte auf einmal ein anderer und deutlich regelmäßigerer Gast am Nachthimmel durch eine Wolkenlücke. Na bitte, dann habe eben den Mond quasi als „Beifang“ mitgenommen. Das Setup war das übliche, bestehend aus dem AF-P Nikkor 70-300mmweiterlesen

Burgruine Landskrone zur Blauen Stunde

Endlich hat es geklappt! Endlich konnte ich die Burgruine Landskrone in Oppenheim zu Blauen Stunde fotografieren, also die Zeit der Dämmerung zwischen „Sonne weg“ und „ganz dunkel“. Laut der App Photopills, spannte sich dieser Zeitraum am Sonntagabend (28. Juni) von 22:05 bis 22:23 Uhr. wobei es noch etwas länger brauchbares „Büchsenlicht“ hatte und es erst ab 22:30 Uhr dann merkbar dunkel wurde. Dieses Mal war die Beleuchtung der Burgmauern endlich eingeschaltet. Und außerdem hatten wir einen halbwegs bewölkten Himmel, sodass eben dieser auch nicht einfach nur leer und langweilig war, sondern für einen guten Hintergrund und Inszenierung sorgte. Ich habe wieder Belichtungsreihen aufgenommen und zwar dieses Mal mit einer Abstufungweiterlesen

Sterne und der Große Wagen über der Landskrone

Wie ich in diesem Beitrag schon beschrieben hatte, wollte ich die Burgruine Landskrone eigentlich zur Blauen Stunde fotografieren. Also mit dem kurz nach dem Untergang der Sonne blau leuchtenden Himmel darüber und der von den Flutlichtern festlich angestrahlten Fassade. Ich stand also dort in Position, die Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ und wartete, „dass das Licht angeht, bevor das Licht ausgeht“. Leider wartete ich vergeblich, denn an diesem Abend wurde die Beleuchtung der Burg warum auch immer nicht eingeschaltet. Das „Thema Blaue Stunde“ habe ich dann recht spontan mit der Katharinenkirche umgesetzt, wie im oben verlinkten Beitrag beschrieben. Aber nun war ich doch schon mal vorweiterlesen

Die Milchstraße über der Burg Landskrone in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Wie Elon Musk uns den Blick auf die Milchstraße verdirbt

Der Anblick der Milchstraße ist sicher etwas sehr Beeindruckendes. Selbst in Regionen wie der unseren – ich rede vom Rhein-Main-Gebiet – wo man diese gigantische Erscheinung am Nachthimmel wegen der „Lichtverschmutzung“ auf der Erde weniger gut sehen kann, als in sehr dunklen Regionen, ist der Anblick immer noch toll. Und natürlich übt die Milchstraße auch auf Fotografen einen großen Reitz aus, diese in Szene zu setzen. Denn man kann bei den Aufnahmen in der Nachberabeitung die Milchstraße auch in unserer „lichtverdreckten“ Gegend immer noch sehr schön herausarbeiten. Genau das habe ich im April auch gemacht, als das Zentrum der Milchstraße nachts zwischen circa 2:30 und 4 Uhr halbwegs hoch amweiterlesen

Der Supermond über Oppenheim ermöglicht diese Gegenlichtaufnahme der Burgruine Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Faszinierender Supermond über Oppenheim

Am Dienstag, dem 7. April 2020, hatten wir den „größten Supermond des Jahres“. Was bedeutet Supermond? Kurz und knapp hier das, was in der Wikipedia dazu steht: „Supermond … ist ein 1979 vom Astrologen Richard Nolle geprägter Ausdruck für einen Vollmond …, der sich im oder nahe beim erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Der erdnahe Vollmond wäre mit Supervollmond zutreffender bezeichnet, was aber häufig unterbleibt, da mit Supermond nur dieser gemeint ist.“ Eindrucksvoller Supermond Am 7. und auch noch am 8. April kam uns der Mond auf 356.910 Kilometer nahe und es war gleichzeitig ein Vollmond. Dadurch erscheint der Mond um bis zu 15 Prozent größer, alsweiterlesen

Sternehimmel Richtung Worms. (Foto: Andreas Lerg)

Fotos vom Nachthimmel mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art

Ich habe mir etwas von meiner Wunschliste gegönnt: Das Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art. Und damit war ich dann als erstes nachts unterwegs, um das über ein Kilo schwere Teil bei Aufnahmen des Sternenhimmels zu testen. Ich war an zwei verschiedenen Abenden unterwegs. Am ersten war es recht bewölkt, die Sterne lugten nur durch Wolkenlücken. Ich habe in den Weinbergen hinter der Burgruine Landskrone gestanden und vom Stativ aus fotografiert. Blickrichtung grob in Richtung Worms. Wie Du bei dem Bild siehst, zeichnet sich die „Lichtverschmutzung“, also das künstliche Licht von der Erdoberfläche, deutlich am Horizont ab und es reflektiert sich auch in den Wolken. Unsere Gegend hat eben vielweiterlesen