Nikon D750

C/2020 F3, auch "Neowise" genannt, über dem Taunus mit Nierstein im Tal im Vordergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Auf der Jagd nach Neowise

Am Samstagabend, eigentlich eher Samstagnacht, war wir mit der Kamera in den Weinbergen mit Blick nach Nierstein. Wir? Nun ich habe mich mit Beate Fischer von Fotofischerei getroffen, denn wir hatten beide vor, den Kometen C/2020 F3, auch „Neowise“ genannt, zu fotografieren, wie wir im Austausch via Facebook Messenger festgestellt hatten. Warum also nicht zusammen losziehen und dieses seltene Himmelsereignis ins Visier nehmen und dabei ein wenig fachsimpeln. Das war ein sehr angenehmer Abend, denn normalerweise ziehe ich ja immer alleine los. Das Setup war das übliche, das auch für meine Fotos des Mondes zum Einsatz kommt. Also das AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlichweiterlesen

Burgruine Landskrone zur Blauen Stunde

Endlich hat es geklappt! Endlich konnte ich die Burgruine Landskrone in Oppenheim zu Blauen Stunde fotografieren, also die Zeit der Dämmerung zwischen „Sonne weg“ und „ganz dunkel“. Laut der App Photopills, spannte sich dieser Zeitraum am Sonntagabend (28. Juni) von 22:05 bis 22:23 Uhr. wobei es noch etwas länger brauchbares „Büchsenlicht“ hatte und es erst ab 22:30 Uhr dann merkbar dunkel wurde. Dieses Mal war die Beleuchtung der Burgmauern endlich eingeschaltet. Und außerdem hatten wir einen halbwegs bewölkten Himmel, sodass eben dieser auch nicht einfach nur leer und langweilig war, sondern für einen guten Hintergrund und Inszenierung sorgte. Ich habe wieder Belichtungsreihen aufgenommen und zwar dieses Mal mit einer Abstufungweiterlesen

Dieser Zaubgast besucht mich regelmäßig und ich glaube, es ist eine ganze Familie. (Foto: Andreas Lerg)

Das Kamikaze-Eichhörnchen und andere Gäste

Der Garten hinter meinem Haus … Also die Fläche hinter meinem Haus überlasse ich weitestgehend sich selbst. Ich bin eh nicht so der Typ englischer Zierrasen und Edelstauden. Es hat sich im Laufe der Jahre ein uriges Stück Natur entwickelt. Dieser kleine Dschungel hat zwei gewaltige Vorteile. Zunächst ist er ausgesprochen pflegeleicht. Außer einem Motorsägen- und Motorsensen-Massaker ein bis zwei Mal im Jahr tendiert der Pflegeaufwand gegen Null. Der größte Vorteil aber ist: Der Garten ist voller Leben Schmetterlinge und allerlei Insekten finden dort Schutz und Nahrung. Im Frühjahr zur Balzzeit singt mir eine Nachtigall schon seit vielen Jahren immer wieder die schönsten Schlaflieder. Aber auch allerlei andere Vogelarten vonweiterlesen

Uhrturm Oppenheim im Spiegel. (Foto: Andreas Lerg)

Spieglein Spieglein an der Wand …

Manche Bildideen entstehen spontan im Vorbeigehen. Wie beispielsweise diese. Nachdem ich gestern Abend zur Blauen Stunde schon wieder vergeblich zur Burgruine Landskrone hoch gedackelt bin – das Licht blieb wieder aus – habe ich mir auf dem Rückweg mal ein anderes historisches und beleuchtetes Bauwerk in Oppenheim vor die Linse genommen. Und dabei drängte sich dann auch diese Bildidee wie eingangs schon beschrieben ebenso spontan wie nachdrücklich auf. Das Bild habe ich aus der Hand mit hohem ISO-Wert fotografiert, das ging schneller, als das Stativ aufzubauen und solange daran herum zu drehen, bis der Betrachtungswinkel für das Spiegelbild des Oppenheimer Uhrturmes passt. Anzeige Blende: ƒ/2.8 Kredit: Andreas Lerg Kamera: NIKONweiterlesen

Sterne und der Große Wagen über der Landskrone

Wie ich in diesem Beitrag schon beschrieben hatte, wollte ich die Burgruine Landskrone eigentlich zur Blauen Stunde fotografieren. Also mit dem kurz nach dem Untergang der Sonne blau leuchtenden Himmel darüber und der von den Flutlichtern festlich angestrahlten Fassade. Ich stand also dort in Position, die Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ und wartete, „dass das Licht angeht, bevor das Licht ausgeht“. Leider wartete ich vergeblich, denn an diesem Abend wurde die Beleuchtung der Burg warum auch immer nicht eingeschaltet. Das „Thema Blaue Stunde“ habe ich dann recht spontan mit der Katharinenkirche umgesetzt, wie im oben verlinkten Beitrag beschrieben. Aber nun war ich doch schon mal vorweiterlesen

Die an Pfingsten 2020 besonders beleuchtete Katharinenkirche von der „Stadtseite“ aus betrachtet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche in Oppenheim an Pfingsten

Über das Pfingstwochenende 2020 war die Katharinenkirche hier in Oppenheim ganz besonders beleuchtet. Ergänzend zu der normalen „Flutlichtdusche“ für diese altehrwürdige Kathedrale kamen rote Akzentlichter zum Einsatz. Diese waren beispielsweise im Hauptturm der Kirche und auch an anderen Stellen des Daches aber auch an der Fassade im Einsatz. Also bin ich natürlich mit meiner Fotoausrüstung nachts in die Stadt hoch gepilgert, um diese eindrucksvolle Szene zu fotografieren. Hier die Ergebnisse. Katharinenkirche von der Stadt- und Bergseite Zum Einsatz kam wieder meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Da ich eine Ausarbeitung nach dem Prinzip derHigh Dynamic Range (HDR) plante, habe ich wieder mehrere Belichtungsreihenweiterlesen

Lightpainting in der Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Lichtspiele in Oppenheim

Zugegeben, das ist absolut kein neuer Trick. Eine lange Belichtungszeit einstellen und mit der Taschenlampe vor der Kamera herum wedeln oder herum rennen, das gab es schon zu Zeiten der analogen Fotografie. Aber heute nennt man das dann einfach „Light Painting“, weil ja für alles ein englischer Begriff her muss, und schon klingt das alles ganz toll und wichtig. Wie gesagt, die Methode ist alt. Aber ich wollte das jetzt auch mal ausprobieren. Und mit der digitalen Nachbearbeitung kann man da auch schöne Sachen machen. Also habe ich mir ein paar dieser winzigen LED-Taschenlampen geschnappt und diese an eine dünne Kordel gebunden, damit ich sie schwingen und kreisen lassen kann.weiterlesen

Mond im zweiten Viertel. (Foto: Andreas Lerg)

Mond im zweiten Viertel

Da ich spät in der Nacht von Samstag auf Sonntag schon mal oben in den Weinbergen war, um dieses Bild hier zu fotografieren, habe ich den Mond natürlich auch noch mal „mitgenommen“. Wenn der Erdtrabant schon für diese Lichtstimmung sorgt, kann man ihm ja auch nochmal etwas Aufmerksamkeit widmen. Der aufgehende (größer werdende) Mond war an diesem Abend in seinem 2. Viertel zu beobachten, also auf dem Weg zum Halbmond oder kurz davor. Wenn Du den Mond fotografieren willst, dann brauchst Du ein Stativ und ein möglichst starkes Teleobjektiv. Mein mein AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR ist im Prinzip noch nicht „fett“ genug, um dicht an den Mond dran zu kommen.weiterlesen

Sternenhimmel bei Mondlicht

Wenn Du die Sterne/Milchstraße fotografieren willst, muss es stockdunkel sein und deshalb solltest Du am besten bei Neumond fotografieren. Das liest man oft. Regeln mögen in der Fotografie Leitlinien sein, doch es sind ganz gewiss keine Dogmen. Man darf diese Regeln brechen und quasi mit diesem Bruch experimentieren. Als Beleg mag dieses Foto dienen, dass ich in der Nacht von Samstag (2. Mai) auf Sonntag (3. Mai) irgendwann nach 2 Uhr aufgenommen habe. Ich hatte den zunehmenden Mond, der in seinem 2. Viertel erstrahlte, im Rücken. Die Nacht war sehr klar und man konnte bis in den Odenwald schauen, den man am Horizont auf dem Bild auch gut sehen kann.weiterlesen

Leckere Lichtspiele mit Obst und Gemüse

Das Projekt mit der durchleuchteten Physalis hat Spaß gemacht und ich dachte mir, dass man doch noch mehr Obst und Gemüse durchleuchten könnte. Und da fiel mir mein Fototisch ein, den ich mir vor einigen Jahren mal gekauft habe und der im Keller steht – also jetzt stand, denn ich hab das Ding hoch geholt und sauber gemacht. Auf dem Fototisch ist eine halbtransparente und einigermaßen biegbare Plastikplatte drauf. Die schwarze, Platte, auf der ich die Physalis fotografiert habe gehört auch dazu, man kann also die halbtransparente Platte gegen schwarze tauschen. Attraktive Motive aus der Obst- und Gemüseabteilung Ich hab mir dann Obst und Gemüse besorgt, dass sich meiner Meinungweiterlesen