Mond

Die Mondsichel über Bahnstrecke und Weinberg in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Der Mond als Beifang

Welches Objekt jemand derzeit am nächtlichen Himmel zu fotografieren versucht, liegt vermutlich auf der Hand. Auch am Mittwoch, den 22. Juli, wollte ich natürlich Neowise nochmal fotografieren und das mit der Stadt Oppenheim als Kulisse im Vordergrund. Daraus wurde leider nichts, denn der Himmel war bewölkt und dieses Wolkenpack trieb sich genau in der Richtung und Höhe herum, in der C/2020 F3 aka „Neowise“ am Himmel steht. Aber eh das ich wieder meine Kamera einpacken musste, blinzelte auf einmal ein anderer und deutlich regelmäßigerer Gast am Nachthimmel durch eine Wolkenlücke. Na bitte, dann habe eben den Mond quasi als „Beifang“ mitgenommen. Das Setup war das übliche, bestehend aus dem AF-P Nikkor 70-300mmweiterlesen

Mond mit ein bisschen dings und ein bisschen bums

„Jetzt hat der schon wieder den Mond fotografiert!“ Das mag sich jetzt mancher denken. Stimmt auch, schließlich ist das Motiv ebenso dankbar wie geduldig. Und trotzdem ist das hier kein normales Bild vom Mond, wie Du auf den zweiten Blick sicher schon längst erkannt hast. Nein, es ist eine Montage oder „Composing“, wie man auf Neudeutsch sagt. Denn ohne Montage ist dieses Bild im Prinzip so nicht möglich. Man kann das so nicht fotografieren. Warum? Nun, in meinem letzten Beitrag zum Thema fotografieren des Mondes hatte ich ja erklärt, dass man das gesamte Bild quasi unterbelichten muss, um den Mond als das mit Abstand hellste Objekt am Nachthimmel korrekt zuweiterlesen

Mond im zweiten Viertel. (Foto: Andreas Lerg)

Mond im zweiten Viertel

Da ich spät in der Nacht von Samstag auf Sonntag schon mal oben in den Weinbergen war, um dieses Bild hier zu fotografieren, habe ich den Mond natürlich auch noch mal „mitgenommen“. Wenn der Erdtrabant schon für diese Lichtstimmung sorgt, kann man ihm ja auch nochmal etwas Aufmerksamkeit widmen. Der aufgehende (größer werdende) Mond war an diesem Abend in seinem 2. Viertel zu beobachten, also auf dem Weg zum Halbmond oder kurz davor. Wenn Du den Mond fotografieren willst, dann brauchst Du ein Stativ und ein möglichst starkes Teleobjektiv. Mein mein AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR ist im Prinzip noch nicht „fett“ genug, um dicht an den Mond dran zu kommen.weiterlesen

Sternenhimmel bei Mondlicht

Wenn Du die Sterne/Milchstraße fotografieren willst, muss es stockdunkel sein und deshalb solltest Du am besten bei Neumond fotografieren. Das liest man oft. Regeln mögen in der Fotografie Leitlinien sein, doch es sind ganz gewiss keine Dogmen. Man darf diese Regeln brechen und quasi mit diesem Bruch experimentieren. Als Beleg mag dieses Foto dienen, dass ich in der Nacht von Samstag (2. Mai) auf Sonntag (3. Mai) irgendwann nach 2 Uhr aufgenommen habe. Ich hatte den zunehmenden Mond, der in seinem 2. Viertel erstrahlte, im Rücken. Die Nacht war sehr klar und man konnte bis in den Odenwald schauen, den man am Horizont auf dem Bild auch gut sehen kann.weiterlesen

Der Supermond über Oppenheim ermöglicht diese Gegenlichtaufnahme der Burgruine Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Faszinierender Supermond über Oppenheim

Am Dienstag, dem 7. April 2020, hatten wir den „größten Supermond des Jahres“. Was bedeutet Supermond? Kurz und knapp hier das, was in der Wikipedia dazu steht: „Supermond … ist ein 1979 vom Astrologen Richard Nolle geprägter Ausdruck für einen Vollmond …, der sich im oder nahe beim erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Der erdnahe Vollmond wäre mit Supervollmond zutreffender bezeichnet, was aber häufig unterbleibt, da mit Supermond nur dieser gemeint ist.“ Eindrucksvoller Supermond Am 7. und auch noch am 8. April kam uns der Mond auf 356.910 Kilometer nahe und es war gleichzeitig ein Vollmond. Dadurch erscheint der Mond um bis zu 15 Prozent größer, alsweiterlesen

Mond über Oppenheim nachbearbeitet.

Faszination Mond

Januar 12, 2020 Bildbearbeitung, Nikon D750

Der Mond fasziniert. Menschen sind auf ihm gelandet, man schreibt ihm so mancherlei Eigenschaft und Wirkung zu und er wurde oft besungen. Mit einem Tag Verspätung ist es mir am 11. Januar 2020 gegen Mitternacht dann doch gelungen, den Vollmond zu fotografieren. Ok, den 98%-Mond, laut der App PhotoPills. Das Aufmacherbild dieses Blogbeitrages zeigt das Ergebnis nach der Bearbeitung. Nun ein paar Worte dazu, wie das Bild entstanden ist und warum ich dabei erkannt habe, dass ich meine Ausrüstung wohl hier und dort etwas modernisieren muss. Das der Mond auch in anderen Mondphasen toll aussieht, siehst Du hier. Ich brauche einen neuen Stativkopf Ich habe als Teleobjektiv mein AF-P Nikkorweiterlesen