Landschaftsfotografie

Hier habe ich ein Bild der Katharinenkirche zur blauen Stunde in Lightroom ausgearbeitet. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche Oppenheim zur blauen stunde

Jüngst war ich oben an der Burgruine Landskrone und wollte dort mal die Burgruine zur blauen Stunde in Szene setzen. Dumm nur, dass die Beleuchtung der Ruine an diesem Abend nicht angegangen ist, denn erst damit ergibt sich ein beeindruckendes Bild. Aber zum Glück bietet sich da oben an der Stelle eine gute Alternative in Gestalt der Nordseite der Katharinenkirche. Ebenfalls en schönes und dankbares Motiv. Also habe ich eben diese zur blauen Stunde fotografiert. Zum Einsatz kam meine Nikon D750 mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art und das natürlich auf dem Stativ. Ich habe dann wieder einige Belichtungsreihe des Motivs aufgenommen, damit ich die Möglichkeit habe, das Ganze auch als HDR-Bildweiterlesen

Die Milchstraße über der Burg Landskrone in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Wie Elon Musk uns den Blick auf die Milchstraße verdirbt

Der Anblick der Milchstraße ist sicher etwas sehr Beeindruckendes. Selbst in Regionen wie der unseren – ich rede vom Rhein-Main-Gebiet – wo man diese gigantische Erscheinung am Nachthimmel wegen der „Lichtverschmutzung“ auf der Erde weniger gut sehen kann, als in sehr dunklen Regionen, ist der Anblick immer noch toll. Und natürlich übt die Milchstraße auch auf Fotografen einen großen Reitz aus, diese in Szene zu setzen. Denn man kann bei den Aufnahmen in der Nachberabeitung die Milchstraße auch in unserer „lichtverdreckten“ Gegend immer noch sehr schön herausarbeiten. Genau das habe ich im April auch gemacht, als das Zentrum der Milchstraße nachts zwischen circa 2:30 und 4 Uhr halbwegs hoch amweiterlesen

Sternenhimmel bei Mondlicht

Wenn Du die Sterne/Milchstraße fotografieren willst, muss es stockdunkel sein und deshalb solltest Du am besten bei Neumond fotografieren. Das liest man oft. Regeln mögen in der Fotografie Leitlinien sein, doch es sind ganz gewiss keine Dogmen. Man darf diese Regeln brechen und quasi mit diesem Bruch experimentieren. Als Beleg mag dieses Foto dienen, dass ich in der Nacht von Samstag (2. Mai) auf Sonntag (3. Mai) irgendwann nach 2 Uhr aufgenommen habe. Ich hatte den zunehmenden Mond, der in seinem 2. Viertel erstrahlte, im Rücken. Die Nacht war sehr klar und man konnte bis in den Odenwald schauen, den man am Horizont auf dem Bild auch gut sehen kann.weiterlesen

Der Supermond über Oppenheim ermöglicht diese Gegenlichtaufnahme der Burgruine Landskrone. (Foto: Andreas Lerg)

Faszinierender Supermond über Oppenheim

Am Dienstag, dem 7. April 2020, hatten wir den „größten Supermond des Jahres“. Was bedeutet Supermond? Kurz und knapp hier das, was in der Wikipedia dazu steht: „Supermond … ist ein 1979 vom Astrologen Richard Nolle geprägter Ausdruck für einen Vollmond …, der sich im oder nahe beim erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Der erdnahe Vollmond wäre mit Supervollmond zutreffender bezeichnet, was aber häufig unterbleibt, da mit Supermond nur dieser gemeint ist.“ Eindrucksvoller Supermond Am 7. und auch noch am 8. April kam uns der Mond auf 356.910 Kilometer nahe und es war gleichzeitig ein Vollmond. Dadurch erscheint der Mond um bis zu 15 Prozent größer, alsweiterlesen

Sternehimmel Richtung Worms. (Foto: Andreas Lerg)

Fotos vom Nachthimmel mit dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art

Ich habe mir etwas von meiner Wunschliste gegönnt: Das Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art. Und damit war ich dann als erstes nachts unterwegs, um das über ein Kilo schwere Teil bei Aufnahmen des Sternenhimmels zu testen. Ich war an zwei verschiedenen Abenden unterwegs. Am ersten war es recht bewölkt, die Sterne lugten nur durch Wolkenlücken. Ich habe in den Weinbergen hinter der Burgruine Landskrone gestanden und vom Stativ aus fotografiert. Blickrichtung grob in Richtung Worms. Wie Du bei dem Bild siehst, zeichnet sich die „Lichtverschmutzung“, also das künstliche Licht von der Erdoberfläche, deutlich am Horizont ab und es reflektiert sich auch in den Wolken. Unsere Gegend hat eben vielweiterlesen