Telezoom

Die Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche vor der Skyline von Frankfurt

Bisher habe ich die ebenso alt-ehrwürdige wie wunderschöne Katharinenkirche in Oppenheim meist eher „platt vor dem Berg“ fotografiert. Beim Spazierengehen im Weinberg hatte ich abends eine Szene vor den Augen, die ich unbedingt mit der Kamera festalten wollte. Also war ich Montagnacht dann mit der Kamera „oben auf dem Buckel“ in den Weinbergen auf der Suche nach der richtigen Stelle. Und ich wurde fündig, wie das Bild eindrucksvoll zeigt. Fotografiert habe ich das Ganze aus schätzungsweise einem Kilometer Entfernung von der Katharinenkirche mit meinem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlich auf dem Stativ montiert. Hier auf der Karte siehst Du meinen Standort, von dem aus ich dieweiterlesen

Die Mondsichel über Bahnstrecke und Weinberg in Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Der Mond als Beifang

Welches Objekt jemand derzeit am nächtlichen Himmel zu fotografieren versucht, liegt vermutlich auf der Hand. Auch am Mittwoch, den 22. Juli, wollte ich natürlich Neowise nochmal fotografieren und das mit der Stadt Oppenheim als Kulisse im Vordergrund. Daraus wurde leider nichts, denn der Himmel war bewölkt und dieses Wolkenpack trieb sich genau in der Richtung und Höhe herum, in der C/2020 F3 aka „Neowise“ am Himmel steht. Aber eh das ich wieder meine Kamera einpacken musste, blinzelte auf einmal ein anderer und deutlich regelmäßigerer Gast am Nachthimmel durch eine Wolkenlücke. Na bitte, dann habe eben den Mond quasi als „Beifang“ mitgenommen. Das Setup war das übliche, bestehend aus dem AF-P Nikkor 70-300mmweiterlesen

Der Kleine und oben drüber sozusagen der große Bruder. Ein Glückstreffer. (Foto: Andreas Lerg)

Glückstreffer – Das Segelflugzeug und der Große Bruder

Juni 25, 2020 Uncategorized

Kennt ihr dieses Geräusch, das moderne Segelflugzeuge machen, wenn sie durch die Lüfte zischen? Dieses leise Sirren oder Pfeifen? Gestern nachmittag saß ich auf meiner Terrasse und hatte die Kamera dabei. Eigentlich habe ich die Tiere fotografiert, die meinen Garten bevölkern. Da hörte ich genau dieses Geräusch. Ich habe die Kamera hochgerissen und da flog der Segler auch schon senkrecht über mich hinweg. Er tauchte über dem Walnussbaum auf und “zwei Schüsse“ später war er über dem Dach des Hauses verschwunden. Es waren Sekunden und die reichten wie gesagt gerade für zwei Auslösungen. Als ich danach die Bilder auf dem Display gecheckt habe, habe ich mich über diesen Zufalls- oderweiterlesen

Dieser Zaubgast besucht mich regelmäßig und ich glaube, es ist eine ganze Familie. (Foto: Andreas Lerg)

Das Kamikaze-Eichhörnchen und andere Gäste

Der Garten hinter meinem Haus … Also die Fläche hinter meinem Haus überlasse ich weitestgehend sich selbst. Ich bin eh nicht so der Typ englischer Zierrasen und Edelstauden. Es hat sich im Laufe der Jahre ein uriges Stück Natur entwickelt. Dieser kleine Dschungel hat zwei gewaltige Vorteile. Zunächst ist er ausgesprochen pflegeleicht. Außer einem Motorsägen- und Motorsensen-Massaker ein bis zwei Mal im Jahr tendiert der Pflegeaufwand gegen Null. Der größte Vorteil aber ist: Der Garten ist voller Leben Schmetterlinge und allerlei Insekten finden dort Schutz und Nahrung. Im Frühjahr zur Balzzeit singt mir eine Nachtigall schon seit vielen Jahren immer wieder die schönsten Schlaflieder. Aber auch allerlei andere Vogelarten vonweiterlesen