(Durchs) Objektiv betrachtet

Die altehrwürdige Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Fernsicht in den eiskalten klaren Nächten in Rheinhessen

Ja ich weiß, das Motiv ist nicht neu, das hab ich schon mal fotografiert und gezeigt. Aber vor ein paar Tages war es nachts wirklich eiskalt und dadurch war es eine sehr klare und „weitsichtige“ Nacht. Ich schaute hoch zu den Sternen, als ich abends draußen an den Mülltonnen war und dachte mir, die Fernsicht heute muss richtig gut sein. Also hab ich mir spontan die dicke Jacke und die Kameraausrüstung geschnappt und bin hoch in die Weinberge zu „dieser einen Stelle mit der tollen Perspektive“ gefahren. Und siehe da, die Fernsicht war wirklich klasse. Ich glaube diese Version dieses Motivs ist die bislang beste. Richtige Eiseskälte sorgt oft fürweiterlesen

Herbstlaub im Eis.

Herbstlaub unter dem Eis

Da haben mir die Minusgerade auf meiner Haustürtreppe doch ein nettes Fotomotiv beschert. Richtig dicht dran mit meinem Sigma 24-70mm F2,8 DG OS HSM Art-Objektiv an meiner Nikon D750 und schon ergeben sich tolle Bilder. Ich hab Euch auch mal einen „Überblick“ über das Motiv unten angefügt. In einem Blumentopfuntersetzer hatte sich im Herbst Laub gesammelt und der Regen hat das Ding mit Wasser gefüllt. Und dann wurde es nachts so richtig kalt und am nächsten Tag schien die Sonne. Ist es nicht toll, was man aus einem eher banalen Etwas so alles machen kann. Hier das Ergebnis Blende: ƒ/2.8 Kredit: Andreas Lerg Kamera: NIKON D750 Aufgenommen: 10 Januar, 2021 Urheberrecht:weiterlesen

Durchbruch

Durchbruch auf Meganisi

Oktober 29, 2020 Auf Reisen, Natur & Tiere, Nikon D750

Anfang Oktober war ich eine Woche lang in Griechenland zum Segeln. Eine Woche mal raus mit dem Kopf (und dem Rest) aus dem Corona-Alltag und rein ins Ionische Meer. Am vorletzten Tag, wir hatten im Hafen von Vathi auf der Insel Meganisi festgemacht, bin ich eine Stunde lang spazieren gegangen und habe mir die Umgebung der kleinen Stadt angesehen. Dabei habe ich auf einer Straße auf einem sehr frisch asphaltierten Stück diesen kleinen Überlebenskünstler gefunden und fotografiert. Die kleine und sehr zarte Pflanze, kaum so groß wie eine Euro-Münze, hat sich da durch die erst wenige Tage alte Teerdecke hindurch gearbeitet. Ein Motiv, das man doch nicht am sprichwörtlichen Straßenrandweiterlesen

LemonOne – Ausbeutung von Fotografen?

September 25, 2020 Werkzeug

Derzeit gibt es verschiedene digitale Agenturen, die Aufträge von Unternehmen, die Fotos brauchen, an Fotografen vermitteln. Da wäre Boom (Italien) oder Meero (Frankreich) und eben LemonOne aus Berlin. Das Ganze geschieht bei diesen Anbietern ganz modern digital auf entsprechenden Webseiten/Plattformen mit Algorithmen, die einem Fotografen, der für einen Fotoauftrag geografisch in der Nähe ist und auf der Plattform im Kalender passend freie Zeiträume eingetragen hat, einen Auftrag zuweist und anbietet. Akzeptiert der Fotograf den angebotenen Auftrag, macht er die entsprechenden Fotos. Um die Bearbeitung der Bilder und die Auslieferung an den eigentlichen Auftraggeber muss der Fotograf sich nicht kümmern, er muss sie nur als RAW-Dateien auf der Plattform hochladen –weiterlesen

Gewitter über dem Rhein-Main-Gebet. (Foto: Andreas Lerg)

Gewitter über Rhein-Main

Dies ist die Geschichte von einem, der auszog, um die Perseiden zu fotografieren. Fünf Nächte hintereinander bin ich in die Weinberge hoch gefahren, um diesen Meteorenschauer zu fotografieren, der am 12. August seinen Höhepunkt erreichen sollte. Vier Mal hat mir das Wetter mit dichten Wolken in die Suppe gespuckt. Das fünfte Mal hat mir das Wetter zwar abermals den Blick auf die Perseiden verwehrt, aber mir dafür dieses faszinierende Feuerwerk der Natur geschenkt. Ich habe das ganze mit der Nikon D750 und dem Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art auf dem Stativ fotografiert. Und ich habe in grob anderthalb Stunden etwa 350 Aufnahmen gemacht. Warum? Nun, einen Blitz durch Auslösen zu erwischen ist unmöglich.weiterlesen

Mond geht auf über dem Rhein bei Oppenheim. (Foto: Andreas Lerg)

Der Mond geht auf am Rhein

Am Freitag, 7. August, war ich nachts am Oppenheimer Strandbad. Der Mondaufgang war in den entsprechenden Apps für kurz nach 23 Uhr grob aus Richtung Darmstadt anvisiert. Also wollte ich den über den Horizont steigenden Mond mit dem Rhein im Vordergrund fotografieren. Und im rechten Moment, als der Mond über die Baumspitzen stieg, fuhr auch ein Schiff vorbei, sodass das Bild noch um ein paar zusätzliche Lichtspielereien bereichert wurde. Fotografiert habe ich das Bild mit der Nikon D750 und dem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf dem Stativ. Anzeige Blende: ƒ/11 Kredit: Andreas Lerg Kamera: NIKON D750 Aufgenommen: 7 August, 2020 Urheberrecht: Andreas Lerg Blitz: Nein Brennweite: 70mm ISO: 800 Verschlusszeit: 56s

Ein Traktor saust nachts über einen Acker und ich habe "mitgezogen". (Foto: Andreas Lerg)

Vorbeifahrendes Motiv im Vorbeifahren – Traktor in der Nacht

August 1, 2020 Lichtspiele, Nikon D750

Am Donnerstagabend (30. Juli 2020) wollte ich mal von einem der „Planespotting-Punkte“ am Frankfurter Flughafen – das sind Aussichtsplattformen in der Peripherie des gigantischen Geländes – ein Panoramafoto des nächtlich beleuchteten Flughafens machen. Die Idee mag ja nicht schlecht sein, aber diese Aussichtsplattformen – zumindest die an der Startbahn West, die ich angesteuert habe – sind dann doch so dermaßen weit vom Flughafen weg, dass man statt eines schönen, nächtlich beleuchteten Panoramas nur ein schmales Lichtband am Horizont auf dem Bild hat. Für Planespotter sind diese Punkte natürlich gut, denn die wollen ja mit dem Teleobjektiv Flugzeuge formatfüllend ablichten und so ihrer Fotosammlung hinzufügen. Aber für eine Aufnahme der „Flughafen-Landschaft“weiterlesen

Die Katharinenkirche in Oppenheim zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt am Main. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt

Ich war nochmal an der gleichen Stelle in den Weinbergen, um die Katharinenkirche zur Blauen Stunde vor der Skyline von Frankfurt am Main aufzunehmen. Hat auch was. ich dachte anfangs, dass die Lichter von Frankfurt aufgrund der Distanz doch etwas weniger knackig rüber kommen, aber siehe dam das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Setuo war das gleiche wie bei der Nachtaufnahme. Also Standort schätzungsweise einem Kilometer Entfernung mit dem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 auf dem Stativ. Dieses Mal aber habe ich mit Aurora HDR 2019 aus zwei unterschiedlichen Belichtungen ein HDR-Bild gebaut. Anzeige Kredit: Andreas Lerg Urheberrecht: Andreas Lerg

Die Katharinenkirche in Oppenheim mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund. (Foto: Andreas Lerg)

Katharinenkirche vor der Skyline von Frankfurt

Bisher habe ich die ebenso alt-ehrwürdige wie wunderschöne Katharinenkirche in Oppenheim meist eher „platt vor dem Berg“ fotografiert. Beim Spazierengehen im Weinberg hatte ich abends eine Szene vor den Augen, die ich unbedingt mit der Kamera festalten wollte. Also war ich Montagnacht dann mit der Kamera „oben auf dem Buckel“ in den Weinbergen auf der Suche nach der richtigen Stelle. Und ich wurde fündig, wie das Bild eindrucksvoll zeigt. Fotografiert habe ich das Ganze aus schätzungsweise einem Kilometer Entfernung von der Katharinenkirche mit meinem AF-P Nikkor 70-300mm 1:4.5-5.6E ED VR auf meiner Nikon D750 und das Ganze natürlich auf dem Stativ montiert. Hier auf der Karte siehst Du meinen Standort, von dem aus ich dieweiterlesen

Die finale Version des „Zug im Bahnhof-Bildes“ ist eine Momtage aus drei Bildern. (Foto & Montage: Andreas Lerg)

Warten auf den Zug Teil 2

Die zweite Variante meiner Idee mit einem Bild eines fahrendes Zuges und den daraus entstehenden Lichtspuren ist die, den Zug an einem Bahnhof bei der Einfahrt zu fotografieren. Und zwar auch wieder mit einer langen Belichtungszeit. Konkret wollte ich den Zug in dem Bild von der Bewegung bis zum Stillstand zeigen. Also eine verwischende Spur, die dann zu einem stehenden Bild wird, aber eben in einem Bild. Ich glaube das Bild erklärt meine Idee ganz gut. Die Vorgehensweise war sehr ähnlich wie bei „Warten auf den Zug Teil 1“, deshalb will ich das jetzt nicht erneut beschreiben. Ich habe wieder manuell belichtet und die beschriebenen Probeschüsse gemacht. Hier das Ergebnisweiterlesen